Mit der Vertragsverlängerung von Mika Siegert setzt der SYNTAINICS MBC den erfolgreichen Weg in der Nachwuchsförderung konsequent fort. Der 18-Jährige hat den kompletten Entwicklungsweg vom USC Leipzig über die Mitteldeutsche Basketball Academy bis in den Profikader des Bundesligisten durchlaufen. Mit der kommenden Saison gehört er fest zum Profiteam. Im Interview spricht Mika über seinen Weg vom Nachwuchsspieler zum Profi, die Menschen, die ihn geprägt haben, die Bedeutung der regionalen Nachwuchsarbeit und seine Ziele für die Zukunft. Außerdem verrät er, warum der gemeinsame Ausbildungsweg von USC Leipzig, Mitteldeutscher Basketball Academy und SYNTAINICS MBC für seine Entwicklung entscheidend war und welche Botschaft er dem Basketballnachwuchs mit auf den Weg geben möchte.
Du hast deinen Vertrag beim SYNTAINICS MBC verlängert und gehörst künftig fest zum Profikader. Was bedeutet dieser Schritt für dich?
Für mich geht damit ein großer Traum in Erfüllung. Schon als Kind war es mein Ziel, Basketballprofi zu werden. Jetzt offiziell Teil der Profimannschaft des SYNTAINICS MBC zu sein, macht mich unglaublich stolz. Gleichzeitig bin ich sehr dankbar für alle Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Die Vertragsverlängerung ist für mich eine Bestätigung der harten Arbeit der vergangenen Jahre – und gleichzeitig Motivation, weiter jeden Tag an mir zu arbeiten.
Wenn du an den kleinen Mika zurückdenkst – was würde er heute sagen?
Ich glaube, er wäre unglaublich stolz und könnte es wahrscheinlich gar nicht richtig glauben. Basketballprofi zu werden war schon immer mein Traum. Deshalb bedeutet mir dieser Schritt sehr viel. Gleichzeitig zeigt er mir, dass sich Geduld und harte Arbeit auszahlen.
Du bist den kompletten Weg vom USC Leipzig über die Mitteldeutsche BasketballAcademy bis zum SYNTAINICS MBC gegangen. Welche Rolle haben diese Stationen gespielt?
Jede Station war für meine Entwicklung wichtig. Meine ersten Schritte im Basketball habe ich zwar bei Automation Leipzig gemacht, aber beim USC Leipzig konnte ich mich sportlich enorm weiterentwickeln und auf einem hohen Niveau trainieren. Vor allem dort habe ich die Grundlagen weiter gefestigt und mich als Spieler entwickelt. Die Mitteldeutsche BasketballAcademy war dann der nächste wichtige Schritt. Dort konnte ich auf einem höheren Niveau trainieren, mich mit den besten Spielern meines Jahrgangs messen und auf höchstem Nachwuchsniveau weiterentwickeln. Gleichzeitig habe ich beim USC Leipzig erste Erfahrungen im Herrenbereich sammeln können. Das hat mich sportlich enorm weitergebracht. Beim SYNTAINICS MBC durfte ich früh mit den Profis trainieren und den Alltag einer Bundesligamannschaft kennenlernen. Dort habe ich gesehen, welche Professionalität und Konstanz nötig sind, um auf diesem Niveau zu bestehen. Rückblickend hat jede Station auf der vorherigen aufgebaut. Genau dieser durchgängige Entwicklungsweg vom USC über die MBA biszum MBC hat mich Schritt für Schritt auf den Profibasketball vorbereitet. Für mich waren das nidrei verschiedene Stationen, sondern ein gemeinsamer Entwicklungsweg. Jede Station hat genau den nächsten Schritt vorbereitet.
Was hat dich in den vergangenen zwei Jahren mit Fördervertrag am meisten weitergebracht?
Vor allem das tägliche Training mit den Profis. Alles ist schneller, intensiver und körperlicher. Dadurch habe ich mich athletisch, spielerisch und mental enorm weiterentwickelt. Ich habe viel von den erfahrenen Spielern gelernt, mein Spielverständnis verbessert und gleichzeitig deutlich mehr Selbstvertrauen gewonnen.
Gibt es Menschen, die dich auf deinem Weg besonders geprägt haben?
An erster Stelle stehen ganz klar meine Eltern. Ohne sie wäre ich heute nicht hier. Mein Vater hat unzählige Stunden mit mir trainiert und immer versucht, mich besser zu machen. Meine Mutter hat mich in allen Bereichen unterstützt und mir den Rücken freigehalten. Sportlich haben mich viele Trainer auf meinem Weg begleitet. Angefangen bei Dominik Braun über meine Trainer beim USC Leipzig und in der Mitteldeutschen Basketball Academy bis hin zu Darren Stackhouse, der in einer wichtigen Phase meiner Entwicklung unglaublich viel für mich getan und mich entscheidend weitergebracht hat. Auch Dirk Bauermann bei der Nationalmannschaft und Chris Schreiber beim SYNTAINICS MBC haben mich auf meinem weiteren Weg geprägt undunterstützt. Dazu kommen viele Mitspieler und erfahrene Profis, von denen ich jeden Tag etwas lernen durfte. Mein Weg ist nicht die Leistung einer einzelnen Person, sondern das Ergebnis derUnterstützung vieler Menschen. Dafür bin ich allen sehr dankbar
Was bedeutet es dir, Profi in deiner Heimatregion zu sein?
Das bedeutet mir sehr viel. Familie und Freunde können meinen Weg aus nächster Nähe begleiten. Gleichzeitig hoffe ich, dass meine Geschichte jungen Spielerinnen und Spielern zeigt, dass der Weg vom Nachwuchs bis in die Bundesliga hier in der Region tatsächlich möglich ist.
Du bist heute für viele Nachwuchsspieler ein Vorbild. Welche Botschaft möchtest du jungen Basketballerinnen und Basketballern mit auf den Weg geben, die denselben Traum verfolgen wie du?
Bleibt geduldig, glaubt an euch und arbeitet jeden Tag an euren Zielen. Lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen und nutzt jede Trainingseinheit, um besser zu werden. Talent ist wichtig, aber harte Arbeit macht am Ende den Unterschied. Gleichzeitig solltet ihr den Weg bewusst genießen und nie die Freude am Basketball verlieren. Wenn ihr bereit seid, kontinuierlich an euch zu arbeiten und bodenständig bleibt, könnt ihr eure Ziele erreichen.
Welche Ziele hast du für die kommende Saison?
Ich möchte möglichst viele Erfahrungen sammeln, der Mannschaft helfen und mir meineEinsatzminuten verdienen. Vor allem möchte ich jeden Tag besser werden und mich kontinuierlich weiterentwickeln.
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