MBA-Teams kassieren Niederlagen

Magdalena Zimmermann (rechts) war gegen BASS Berlin die beste Werferin der MBA. Foto: Hartmut Bösener

Die weibliche U18 der Mitteldeutschen Basketball Academy (MBA) hat am zweiten Spieltag in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Stijn van Duijn unterlag in der heimischen SWH.arena gegen BASS Berlin überraschend deutlich mit 32:64 (21:34).

Mit Niederlagen kehrten auch die männliche U16 und U19 vom Doubleheader in Chemnitz zurück. In der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) verlor die MBA trotz Halbzeitführung bei der Niners Academy mit 84:93 (48:41). Fast identisch war das Resultat für die U19 der MBA in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Die Mannschaft von Trainer Darren Stackhouse musste sich den Gastgebern mit 83:93 (30:43) geschlagen geben.

Das Spiel der Woche

Ohne etatmäßige Centerin tat sich die weibliche U18 der MBA von Beginn an sehr schwer, ließen sich von den physisch auftretenden Berlinerinnen aber auch schnell den Schneid abkaufen. Bereits im ersten Viertel gerieten die Gastgeberinnen so mit 7:18 in Rückstand. Zwar legten sie danach ihre Nervosität in der Offensive etwas ab, generierten in der Defensive aber zu wenige Stopps, um näher herankommen zu können. Nach dem Wechsel klappte bei der MBA im Angriff fast gar nichts mehr. Elf Punkte in 20 Minuten sind eine indiskutable Ausbeute. Das Engagement in der Verteidigung war den Gastgeberinnen zwar nicht abzusprechen, doch am Ende wurde es dennoch sehr deutlich.

Will die MBA ernsthafte Playoff-Ansprüche formulieren, muss sie im kommenden Spiel bei der SG Bernau-Berlin-Nord ein anderes Gesicht zeigen. Mit zwölf Punkten zeichnete sich Magdalena Zimmermann als beste Werferin der MBA aus. Ein Lichtblick war auch die Vorstellung der jungen Aufbauspielerin Johanna Kochmann.

Das sagt der Trainer: „BASS war bereit für dieses Spiel, mein Team war es nicht. Berlin hat uns von Beginn an physisch und mental dominiert. Wir haben vor allem von unserer Starting Five zu wenig bekommen. Ich hoffe darauf, dass wir aus diesem Spiel lernen können.“

JBBL- und NBBL-Team defensiv nicht gut genug

In der ersten Einteilungsrunde der JBBL musste die männliche U16 der MBA nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Um doch noch Platz zwei und damit die zweite Einteilungsrunde erreichen zu können, benötigt die MBA im abschließenden Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Science City Jena einen hohen Sieg und muss zugleich darauf hoffen, dass Chemnitz in Dresden unterliegt. Andernfalls wird sie in die B-Division eingruppiert.

Im Spiel bei den Niners lagen die Schützlinge von Trainer Alvaro Zuniga in der ersten Hälfte über weite Strecken vorn und nahmen eine Sieben-Punkte-Führung in die zweite Halbzeit mit. Nach einem verschlafenen Start ins dritte Viertel war das Polster aber schnell aufgebraucht. Zwar blieb die MBA bis zur Schlussphase an den Gastgebern dran, agierte letztlich aber zu inkonstant, um die Partie wieder auf ihre Seite zu ziehen. Zudem litt die MBA unter einer schwachen Freiwurf- (46 Prozent) und Dreierquote (13 Prozent). Mit jeweils 19 Punkten avancierten Gustav Riedemann, Matin Wafa und Heiner Münnich zu den besten Werfern der MBA.

Im Anschluss musste auch die männliche U19 eine Niederlage quittieren. Ohne ihren Top-Spieler Mika Siegert, der mit dem BBL-Team des SYNTAINICS MBC in Würzburg spielte, hatte die MBA zu Beginn große Probleme, die Physis der Chemnitzer zu matchen. Mit einem 16:0-Lauf setzten sich die Gastgeber im ersten Viertel auf 20:7 ab. Zwar kamen die Schützlinge von Trainer Darren Stackhouse danach besser ins Spiel, musste nach der Pause aber erneut einen Run der Niners hinnehmen, so dass der Rückstand im dritten Viertel bis auf 40:61 anwuchs.

Die Gäste zeigten allerdings Moral und kämpften sich in der Schlussphase mit einem 10:0-Lauf bis auf 81:86 heran. Doch das Spiel kippte nicht mehr. An der Freiwurflinie stellten die Chemnitzer den verdienten Heimsieg sicher. Abdul Wafa (23 Punkte), David Darko (20) und Mohamed Ibrahim (14) waren die besten Werfer der MBA. Um sich für die zweite Einteilungsrunde qualifizieren zu können, benötigt die MBA am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die Dresden Titans einen Sieg mit 14 Punkten Differenz sowie eine Chemnitzer Niederlage gegen Spitzenreiter Berlin Dreams.

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